Neben der gesetzlich empfohlenen Vorsorgeuntersuchung mittels Urinstreifentest, rektaler Tastung, körperlicher Untersuchung und Stuhlprobe auf Blut im Stuhl sind erweiterte Untersuchungen mittels Blutanalyse (PSA- Wert) und Ultraschall der Prostata (TRUS) wertvolle Methoden im Rahmen der frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen.
Behandlung der Störungen der Speicherfähigkeit ( vermehrter Harndrang, Abgang größerer Urinmengen bei starkem, nicht unterdrückbaren, Harndrang) und der Dichtigkeit ( Senkblase, Schließmuskelschwäche) Harnblase. Zum Einsatz kommen nicht operative Therapieverfahren mittels Beckenbodentraining (Beckenbodengymnastik, Elektrostimmulation,Biofeedback) neben medikamentösen Therapiemöglichkeiten. Sollte eine Operation erforderlich werden, wird minimal invasiven Methoden wie der TVT (tension free vaginal tape), die ohne größere Hautschnitte durchgeführt werden können, der Vorzug gegeben.
Nicht nur die Behandlung der Nieren- und Harnsteine sondern auch deren künftige Vermeidung durch Anleitung zu geeigneten Ernährungs- und Verhaltensregeln stellt einen wichtigen Bestandteil in der Therapie dar. Im Stadium der akuten Beschwerden (Nieren- oder Harnleiterkolik) ist die Einleitung einer ausreichenden Schmerzbehandlung neben steintreibenden Maßnahmen notwendig. Ein hoher Anteil der Harnleitersteine geht unter diesen Maßnahmen von alleine ab. Sollte ein spontaner Steinabgang nicht zu erzielen sein, werden geeignete Verfahren zur Steinentfernung auf minimal invasivem Weg eingesetzt. Allem voran steht hier die Stoßwellentherapie (ESWL). Durch die Abgabe von Stoßwellen kann eine Steinzertrümmerung ohne operative Maßnahmen erzielt werden. Dieses Verfahren ist ohne Narkose durchzuführen. Durch moderne, dünne, den Harnleiter schonende Endoskope können Steine direkt oder nach vorheriger Zerkleinerung endoskopisch entfernt werden. Eine offene operative Steinentfernung ist heute nur noch sehr seltenen Fällen erforderlich.
In der Tumorbehandlung steht die frühe Tumorerkennung mittels geeigneter Verfahren ( Blutanalysen, Urinuntersuchungen, Ultraschall) im Vordergrund. Tumoren in frühen Stadien gehen nur selten mit spezifischen Beschwerden einher, so dass eine Diagnostik nur im Rahmen geeigneter Untersuchungen möglich ist. Bei Nachweis eines Tumors muss die geeignete Therapie (operativ, medikamentös etc.) eingeleitet werden. Nach erfolgreicher Tumorbehandlung folgen regelmäßige Kontrollen zur Sicherung des Behandlungsergebnisses. Im Falle eines erneuten Auftretens der Erkrankung können geeignete Verfahren eingeleitet werden. Als Mitglied des Tumorzentrums München finden Tumorbehandlungen nach erarbeiteten und anerkannten Richtlinien statt.
Unerfüllter Kinderwunsch, dessen Diagnostik und Behandlung stellt in zunehmenden Maße ein wichtiges Aufgabengebiet des Urologen dar. Nach Erkennung einer Störung wird die Behandlung und gegebenenfalls Einleitung moderner Methoden der Fortpflanzungsmedizin (Insemination, IVF, ICSI) im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit durch den Gynäkologen eingeleitet. Bei schweren Störungen der Spermienproduktion erfolgt die Gewinnung von Spermien aus dem Nebenhoden oder Hoden im Rahmen eines minimal invasiven Eingriffs.  In enger Zusammenarbeit zwischen Urologen und einem Zentrum für Reproduktionsmedizin kann das so gewonnene Spermium in die Eizelle direkt injiziert werden und der Frau anschließend eingesetzt werden.
Bei abgeschlossener Familienplanung kann, die Zeugungsfähigkeit des Mannes durch Sterilisation unterbunden werden. Es handelt sich dabei um einen kleinen Eingriff, der unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird ( Durchtrennung der Samenleiter).
Mit zunehmendem Alter tritt bei den meisten Männern eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata) auf, die sich durch einen abgeschwächten Harnstrahl, einen vermehrten Harndrang und ein vermehrtes nächtliches Wasserlassen bemerkbar machen kann. Nach Ausschluss einer anderen Erkrankung der Prostata ( Entzündung, bösartige Neubildung) kann die jeweils geeignete Therapieform gewählt werden. Es stehen mehrere medikamentöse Therapiesätze zur Verfügung. In milden Fällen können pflanzliche Präparate Linderung bringen. Bei stärkeren Beschwerden kommen sogenannte Alphablocker und Finasterid bei größeren Drüsen zum Einsatz. An interventionellen Verfahren stehen zahlreiche minimal invasive Verfahren wie die transurethrale Mikrowellenthermotherapie (TUMT) und die interstitielle Lasertherapie (ILK) etc. zur Verfügung. Das konventionelle Verfahren der transurethralen Resektion (TUT- Prostata, "Ausschabung") wird heute durch Einsatz eines modernen Instrumentariums und unter Verwendung der Videoresektion optimiert. 
Durch Umwelteinflüsse, Ernährungsgewohnheiten, Medikamente, zunehmendes Alter hormonelle Veränderungen und Begleiterkrankungen treten in  zunehmendem Maße Erektionsstörungen auf, die von leichten Störungen bis zum kompletten Verlust der Gliedsteifung führen können. Nach Abklärung von Ursachen durch geeignete diagnostische Verfahren stehen eine Reihe von Medikamenten zur Verfügung, die in Tabletten- oder Spritzenform verabreicht werden können. Hier muss für den jeweiligen Mann das geeignete Verfahren ausgewählt werden.
Aktuelle Daten zeigen, dass auch Männer mit steigenden Lebensjahren an hormonellen Umstellungen mit daraus resultierendem Hormonmangel leiden können. Beim Mann tritt dieser Prozess häufig schleichend ein und ist nicht immer eindeutig zu erkennen. Sollten Sie unter reduzierter Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, vermehrter Neigung zum Schwitzen, Antriebslosigkeit, verminderter sexueller Aktivität (Libido) oder Potenzstörungen leiden, sollte ein Hormonmangel als Ursache der Beschwerden ausgeschlossen werden. Hier können das allgemeine Wohlbefinden wiederhergestellt, Störungen beseitigt und Spätfolgen wie z. B. Osteoporose vermieden werden. Sollte ein Hormonmangel bzw. ein relatives Hormondefizit nachweisbar sein ist ein Hormonersatz durch Tabletteneinnahme oder Spritzengabe in Depotform möglich.
Das Gebiet kinderurologischer Erkrankungen umspannt ein weites Spektrum. Zum einen stehen operative Maßnahmen bei angeborenen Veränderungen wie der Vorhautenge, Harnröhrenmissbildungen und Reflexkrankheiten etc. an. Nicht operative Behandlungen wie die des kindlichen Einnässens oder eine rechtzeitige Behandlung des Hodenhochstandes durch medikamentöse (ggf. operative) Maßnahmen fällt in diesen Bereich.
Wann immer möglich sollte der stationäre Aufenthalt so kurz wie möglich und so lange wie nötig gehalten werden. Durch Enge Zusammenarbeit mit den betreuenden Hausärzten kann bereits vor Aufnahme in die Klinik die präoperative Vorbereitung durchgeführt werden, so dass ein längerer präoperativer stationärer Aufenthalt in der überwiegenden Zahl der Fälle vermieden werden kann.
In den Fällen, in denen durch Ultraschall etc. allein keine ausreichenden Erkenntnisse gewonnen werden können, kann die erforderliche Diagnostik mittels Röntgen erweitert werden.