Kinder- und Jugendurologie

Die Kinder- und Jugendurologie umfasst ein breites Feld angeborener und erworbener Erkrankungen. In der urologischen Praxis sind die Vorhautverengung (Phimose), der Hodenhochstand (Kryptorchismus) sowie das nächtliche Einnässen (Enuresis) die häufigsten Krankheitsbilder. Durch ein diagnostisches und therapeutisches Vorgehen entsprechend der nationalen und internationalen Leitlinien können hier sowohl Folgeschäden als auch überflüssige Eingriffe vermieden werden.

Beim älteren Kind und Jugendlichen sollte eine Impfung gegen HPV (Humane Papilloma Viren) erwogen werden, mit der Krebserkrankungen bei Patient und Partnerin sowie lästige Genitalwarzen (Condylome) vermieden werden können.

Beim Jugendlichen und jungen Mann steht die Anleitung zur Selbstvorsorge bei Hodenkrebs im Vordergrund, ebenso wie Aufklärung zur Verhütung und Vermeidung sexuell übertragbarer Erkrankungen. Zusätzlich kann eine hochauflösende Ultraschalluntersuchung der Hoden durchgeführt werden, bei der gutartige und bösartige Hodenveränderungen unterschieden werden können.